Dietmar Krenz
Stadtbaumeister
0821 / 4606-240
0821 / 4606-19155
E-Mail senden / anzeigen
Feierten den Spatenstich: Die Nutzer des künftigen Gebäudes, Vertreter des Neusässer Stadtrates und der Stadtverwaltung sowie Vertreter, der an Planung und am Bau beteiligten Firmen. Mit Warnweste und Bauhelm spielte die Stadtkapelle beim Spatenstich zum Haus der Musik. Die Flötengruppe der Sing- und Musikschule trug zum musikalischen Teil des Spatenstichs bei. Das Saxophonensemble der Sing- und Musikschule auf der Baustelle. Die Clowns der Kindertanzgruppe der Narrneusia waren für den tänzerischen Teil zuständig. Rohbau Haus der Musik und Jugendkultur (von links): Angelika Jekic (Sing- und Musikschule Neusäß), Gerhard Rammel (Narrneusia), Markus Bzduch (Stereoton), Laurie Neumann-Oblinger (Stadtkapelle Neusäß), Gertrud Hammel (Neusässer Kammerorchester) und Richard Greiner. Kurz vor dem Abschluss: Das neue Haus der Musik und Jugendkultur.

Haus der Musik und Jugendkultur

Nach Eröffnung des neuen Fachmarktzentrums auf dem ehemaligen Glogger-Areal war der nächste konkrete Schritt in der Entwicklung der Stadtmitte das "Haus der Musik und Jugendkultur“. Dieses ist am ehemaligen Areal des Jugendkulturhauses Stereoton entstanden. Im "Haus der Musik und Jugendkultur“ haben die Sing- und Musikschule Neusäß, die Stadtkapelle Neusäß, das Neusässer Kammerorchester und die Narrneusia ihre eigenen Räumlichkeiten bekommen. Des Weiteren wurde auch das Jugendkulturhaus Stereoton im Zuge dieser Maßnahme in das neue Gebäude integriert. Während der Sommerferien 2015 haben die Nutzer ihre neuen Räumlichkeiten bezogen, so dass mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 der Betrieb starten konnte.

Blick auf das Haus der Musik und Jugendkultur.

Abriss des Stereotons, Spatenstich und Richtfest

Nachdem Anfang des Jahres 2013 planmäßig mit dem Abriss des alten Stereotons und eines Wohnhauses begonnen werden konnte, kam es kurz darauf schon zu ersten Verzögerungen. Diese lagen in der abwechslungsreichen Vergangenheit des Areals als Abraumgrube begründet. Auffüllungen aus dieser Vergangenheit mussten zuerst unter Mitwirkung des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth und der Fachämter des Landratsamtes abgetragen werden, um mit dem Bau des neuen Gebäudes überhaupt erst beginnen zu können. Dadurch erhöhten sich auch die ursprünglich geplanten Kosten, die jetzt insgesamt bei knapp 7 Millionen Euro liegen. Am 27. September 2013 erfolgte schließlich der Spatenstich. Das Richtfest konnte am 11. April 2014 gefeiert werden. 

Architektenwettbewerb

Eine Vielzahl unterschiedlicher Ideen, wie das Projekt „Haus der Musik“ und Stereoton umgesetzt werden kann, präsentierten die Architekten in einem "Nichtoffenen Realisierungswettbewerb“. Eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern vergab den ersten Preis an Dürschinger Architekten aus Fürth sowie den 2. Preis an Simon Freie Architekten BDA, Stuttgart. Anerkennungen wurden an Schindhelm Moser Architekten aus München, Hiendl-Schieneis Architektenpartnerschaft Augsburg sowie "Drei Architekten Haag Haffner Stroheker“, Freie Architekten BDA aus Stuttgart ausgesprochen.

In der Stadtratssitzung vom 28. Juni 2012 entschieden sich die Stadträte einstimmig dazu, die Planungen für das Haus an Dürschinger Architekten zu vergeben.

Zum Wettbewerb

  • Bei kommunalen Projekten muss ab einer bestimmten Summe ein europaweites Verfahren durchgeführt werden. Aktuell liegt dieser
    EU-Schwellenwert bei 200.000 €. Die Stadt Neusäß entschied sich für einen "Nichtoffenen Realisierungswettbewerb“.
  • Zusätzlich zu fünf geladenen Teilnehmern erfolgte nach einem offenen Bewerbungsverfahren die Auswahl weiterer zehn Teilnehmer.
  • Die fünf geladenen Teilnehmer setzte der Stadtrat.
  • Das offene Bewerbungsverfahren wurde europaweit ausgeschrieben. Insgesamt gingen 209 Bewerbungen ein, aus denen die noch fehlenden zehn Teilnehmer ausgelost wurden. Die am weitest entfernte Bewerbung stammt aus Indien.
  • Von den 15 Bewerbern gaben am Ende 14 ihre Modelle ab.
  • Die Vorstellung der Modelle und Pläne erfolgte anonymisiert; d. h. die Preisrichter wussten nicht, welcher Architekt welches Modell gestaltet hat.


Entwurf Dürschinger Architekten

  • Dreigeschossiges Gebäude, in dem Jugendkulturhaus und "Haus der Musik“ untergebracht sind.
  • Eigener Zugang zum Jugendkulturhaus über die Hauptstraße; eigener Zugang zum „Haus der Musik“ über die Daimlerstraße. Aufgrund der separaten Eingänge besitzt jeder seinen eigenen Bereich.
  • Wegen der besonderen Geländelage ist der Zugang zum "Haus der Musik“ über die Daimlerstraße ebenerdig.
  • Direkter Zugang vom Veranstaltungsraum des Jugendkulturhauses ins Freigelände, das in einer Art Arena liegt und durch den Bahndamm abgegrenzt ist.
  • "Blickfang" ist eine Fassade aus Gussglas.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK