Die Stadt Markkleeberg, mit seinen rund 25 000 Einwohnern, liegt in Sachsen bei Leipzig und ist seit dem 23. Mai 1992 eine Partnerstadt von Neusäß.
Vor der friedlichen Revolution 1989 war Markkleeberg vor allem durch die Landwirtschaftsausstellung „agra" bekannt. Außerdem wurde südlich von Markkleeberg Braunkohle gefördert. Dies verlieh der Umgebung das Aussehen einer Art Mondlandschaft. Diese Tage sind jedoch schon lange gezählt. In den 90er Jahren entstand an dieser Stelle ein großes Seen- sowie ein ausgedehntes Waldgebiet, das diese Gegend schnell zu einem attraktiven und viel besuchten Naherholungsziel machte. Am Markkleeberger See befindet sich heute eine der deutschlandweit modernsten Wildwasseranlagen, der Kanupark Markkleeberg.
Größte weltweite Bedeutung verschaffte der Stadt allerdings "Unterirdisches". Der Markkleeberger Fundplatz errang unter den Archäologen und Geologen Weltruhm. 280 000 bis 300 000 Jahre alte, für verschiedene Verwendungszwecke aus Feuerstein gefertigte Werkzeuge schließen auf die Existenz einer frühen Form des Homo sapiens und erheben den Markkleeberger Fundplatz zugleich zur ältesten Fundstelle Sachsens.
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Broschüre: Neusäß und seine Partnerstädte
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Einen Überblick zu allen vier Partnerstädten gibt es in der Broschüre "Neusäß und seine Partnerstädte".
Broschüre (PDF)
Die Städtepartnerschaft „blüht“ auf dem Stadtplatz
Die Städtepartnerschaften werden auf dem neu gestalteten Stadtplatz in Neusäß dargestellt. Dabei stehen die Bäume symbolisch für die jeweiligen Partnerstädte und repräsentieren deren Identität sowie die gewachsene, langfristige Verbindung zur Stadt Neusäß. Die bereits bestehende Winterlinde - sie versinnbildlicht unsere deutsche Partnerstadt Markkleeberg, konnte erhalten bleiben.
Das beschattete Beet der deutschen Partnerstadt wird durch schattenverträgliche Stauden wie Funkie, Elfenblume und Bergenie repräsentiert.