Drei aktive Städtepartnerschaften pflegt die Stadt Neusäß aktuell. Dazu gehören Markkleeberg bei Leipzig (1992), Cusset in Frankreich (2000) und Bracciano in Italien (2011). Gegenseitige Besuche, gemeinsame Veranstaltungen und der Austausch vor allem im Jugendbereich prägen diese Städtepartnerschaften und lassen die Kontakte und Freundschaften wachsen.
Wesentlicher Träger der Partnerschaften sind die Partnerschaftsvereine, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen.
Broschüre: Neusäß und seine Partnerstädte
Einen Überblick zu allen drei Partnerstädten gibt es in der Broschüre "Neusäß und seine Partnerstädte".
Broschüre (PDF)
Die Städtepartnerschaften „blühen“ auf dem Stadtplatz
Die Städtepartnerschaften werden auf dem neu gestalteten Stadtplatz in Neusäß dargestellt. Dabei stehen die Bäume symbolisch für die jeweiligen Partnerstädte und repräsentieren deren Identität sowie die gewachsene, langfristige Verbindung zur Stadt Neusäß: ein Ahorn steht für Cusset in Frankreich, ein Südlicher Zügelbaum für Bracciano in Italien, eine Schwedische Mehlbeere für Eksjö in Schweden. Die bereits bestehende Winterlinde - sie steht für unsere deutsche Partnerstadt Markkleeberg, konnte erhalten bleiben. Die Staudenpflanzung übernimmt die Rolle eines verbindenden Elements zwischen den Städten. So wurden beispielsweise Lavendel, Salbei, Blauraute, Mannstreu und Palmlilie als typische Pflanzenarten aus südlichen Klimazonen für die Partnerstädte in Italien und Frankreich ausgewählt.Für die Verbindung zu Schweden wurden Elemente aus dem klassischen Bauerngarten wie Färberkamille, Brandkraut, Königskerze, Mädchenauge, Prachtkerze und Herz-Zittergras integriert.Das beschattete Beet der deutschen Partnerstadt wird durch schattenverträgliche Stauden wie Funkie, Elfenblume und Bergenie repräsentiert.
Diese Baumaßnahme wurde im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm, Wachstum und nachhaltige Erneuerung mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.
Das Niederschlagswasser auf dem Platz wird über Schlitzrinnen aufgenommen und durch einen Absetzschacht in eine Zisterne geleitet. Aus dieser kann mittels Pumpe das gespeicherte Regenwasser für die Bewässerung der Pflanzinseln entnommen werden. Die Zisterne verfügt über einen Überlauf in eine Sickerrigole, sodass überschüssiges Regenwasser dem Grundwasser zugeführt und nicht in die Kanalisation geleitet wird.