Wappen TäfertingenDer älteste Ortsteil der Stadt Neusäß ist Täfertingen. Die Endung auf "-ing" und die Funde von Resten von Alemannengräbern weisen auf eine alemannische Siedlung im 6. - 7. Jahrhundert hin. Urkundlich erwähnt wurde Täfertingen zum ersten Mal im 12. Jahrhundert.

Das höchste und bedeutendste Gebäude des Stadtteils ist die Kirche Mariä Himmelfahrt, die früher ein beliebtes Ziel der Wallfahrer war. Darauf weist heute noch ein altes Gnadenbild aus der Gotik hin. Ebenfalls gotisch ist eine Schnitzgruppe des Altars, der sogenannte "Täfertinger Marientod". Dieser wird zu der Schule Veit Stoß` gezählt.

Neben der Ortskirche ist der  rund 1900 Einwohner große Stadtteil vor allem durch zahlreiche große Bauernhöfe links und rechts der Dorfstraße geprägt.

Naturliebhaber schätzen die Nähe zum Schmuttertal, dem Loderberg und dem Naturpark Augsburg - Westliche Wälder. Direkt am Waldrand, beim alten Wasserhaus des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Loderberggruppe, wurde 2011 zum 100jährigen Bestehen der Loderberggruppe ein Kneippbecken zum Wassertreten eröffnet. Zwei Jahre später folgte ein Armbadebecken. Hier legen nicht nur Radfahrer, deren Weg sie dort entlang führt, eine Rast ein.

Am Ortsrand ist ein großes Recyclingunternehmen angesiedelt und es findet Kiesabbau statt. So ist auch der sogenannte Thalersee entstanden, der jedoch nicht zum Baden geeignet ist.