Flexible Mobilität
14.10.2025
Die ländlichen Stadtteile von Neusäß werden im neuen Nahverkehrsplan durch zusätzliche Fahrten gezielt gestärkt.
So ergänzt z.B. das Rufbussystem Mopla den klassischen Linienverkehr und bringt Fahrgäste unter anderem zu stark frequentierten Hauptlinien– etwa für Schulbusverbindungen oder die Anbindung von Pflegeeinrichtungen oder an die Umsteigepunkte von der Straße auf die Schiene. Das ist ein zusätzlicher Service der Versorgungslücken beim öffentlichen Nahverkehr schließt. Insbesondere dort, wo ein klassischer Linienbus überdimensioniert wäre – kann die Auslastung verbessert und Leerfahrten vermieden werden. Aktuell fährt Mopla Kinder aus Hainhofen zur Schule nach Westheim, die aufgrund der Baustelle in der Von-Rehlingen-Straße nicht mehr auf kurzem Weg zu ihrer Schule kommen.
Das Startup Mopla: ist seit 2022 erfolgreich in den neuen Bundesländern aktiv. Vor einem Jahr ist das Unternehmen von Gersthofen nach Neusäß umgesiedelt. Geschäftsführer Robert Kamischke hebt die Bedeutung des Entwicklungsstandort Neusäß hervor: „Es ist wichtig, dass die Entwickler die Nähe zum Produkt, zu den Fahrern und zu den Kunden haben und das System aktiv nutzen um Verbesserungspotential in der Anwendung live zu sehen.“

Mopla Geschäftsführer Robert Kamischke mit ersten Bürgermeister Richard Greiner.