Neue Leitung im Freiwilligen-Zentrum Neusäß
Die staatl. anerkannte Altenpflegerin und Dipl.-Pädagogin wohnt in Augsburg und arbeitet seit 26 Jahren mit ehrenamtlich Aktiven. Die vergangenen 8 Jahre hat Frau Graf de Vergara das Bürgernetz mit 160 Freiwilligen in Friedberg geleitet und ausgebaut. Seit 01. März ist Frau Graf de Vergara nun in Neusäß und freut sich besonders auf die Handyübungsstunden „Jung hilft Alt“, in denen Schüler und Schülerinnen den Älteren bei der Bedienung von Smartphone, Laptop etc. helfen. Dieses Projekt ist gewinnbringend für beide Seiten und die strahlenden Gesichter in den Stunden sprechen für sich.
Unzählige Erlebnisse haben der Diplom Pädagogin gezeigt, wie wertvoll das Ehrenamt ist:
„Die Freiwilligen selbst gewinnen: ehrenamtlich etwas zu tun kann einen tiefen Sinn für das eigene Leben geben. Des Weiteren ist es bereichernd neue Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu machen.“ Diejenigen, die durch Ehrenamtliche begleitet werden, erfahren Unterstützung, die sie teilhaben lassen am sozialen Leben oder sie anderweitig bereichern. Nur ein einziges kleines Beispiel aus der Arbeit des Freiwilligen-Zentrums: „Ohne Sie könnte ich nicht mehr alleine zuhause leben, sondern müsste ins Heim ziehen.“, so die Aussage einer älteren Dame.
Wie können Bürger und Bürgerinnen die Freiwilligenagentur konkret unterstützen?
Jeanne Graf de Vergara fällt gleich eine ganze Menge ein: Aus Altersgründen sind mehrere Fahrer aus dem Fahrdienst der Freiwilligenagentur ausgeschieden. Wir würden uns freuen, neue Fahrer und Fahrerinnen im Ehrenamt bei uns begrüßen zu dürfen. Die Zeiteinteilung ist flexibel und die jeweiligen Fahrdienste werden im Wochenrhythmus im Voraus geplant. Des Weiteren sucht das Freiwilligen-Zentrum Kuchenspenden für ihre Veranstaltungen, wie z. B. den Bürgertreff mittwochs oder für Besprechungen der einzelnen Arbeitskreise. Auch hier ist der Einsatz völlig flexibel und kann von einem Kuchen pro Jahr bis zu einem Kuchen pro Woche gehen. Der Einsatz der Ehrenamtlichen ist unbezahlbar und sehr wertvoll für die Neusäßer Bürgerinnen und Bürger. Das FUN freut sich auch sehr über Geldspenden, denn leider werden auch dort die Ausgaben teurer. Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist unbezahlbar und schreibt „schwarze Zahlen“ im sozialen Bereich.