Bebauungsplan Nr. 145 „Nördlich des Grundweges“ im Stadtteil Ottmarshausen; Bekanntmachung


Der Stadtrat Neusäß hat am 29. Februar 2024 den Bebauungsplan als Satzung gem. §§ 2 Abs. 1, 9 und 10 BauGB, Art. 23 der Gemeindeordnung und Art. 81 BayBO beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß §10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Nr. 145 „Nördlich des Grundweges“ in Kraft (§10 Abs. 3 Satz 4 BauGB).

Der Bebauungsplan mit der Begründung einschließlich des Umweltberichtes kann ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Bauamt der Stadt Neusäß, Hauptstraße 28, Zimmer 209, während der allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Stadt Neusäß unter Bebauungspläne | Stadt Neusäß (neusaess.de) abgerufen werden. Auf Verlangen wird über den Inhalt des Bebauungsplanes Auskunft erteilt (§ 10 Abs. 2 und 3 BauGB).

Zu dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 145 „Nördlich des Grundweges“ liegen folgende wesentliche Umweltinformationen vor:

- Umweltbericht i.d.F. vom 19.12.2023

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1.    eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,

3.    nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und

4.    nach § 214 Abs. 2a im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Stadt Neusäß geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.