Kapelle Schlipsheim erhält neuen Anstrich und eine Turmuhr


Die im Herbst installierte Raumtemperierung, die die Wände zukünftig vor Nässe schützen wird, ist inzwischen in Betrieb genommen, die Wände können nun langsam austrocknen und der Sockelbereich im Innenraum wurde neu verputzt.
 
Im Außenbereich sind die ersten Ergebnisse der Sanierungsarbeiten jetzt auch schon zu sehen, hier ist die Giebelseite zur Straße schon fast fertiggestellt. Die Fassadenseiten nördlich und südlich folgen noch und der Sockelbereich ist ebenfalls noch zu sanieren. Des weiteren erfolgt, im Zuge der Außenanlagenarbeiten, noch eine neue Treppenanlage sowie ein „Kirchengarten“ auf der Eingangsseite.
 
Der gesamte Dachaufbau wurde komplett erneuert, d.h. es wurde nicht nur der Dachstuhl durch den Austausch von morschen Balken statisch ertüchtigt, sondern ein gesamter Dachunterbau wurde hinzugefügt, um die Kapelle zukünftig besser vor Wasserschäden schützen zu können. Zudem wurden vier Dachgauben eingebaut, die die Belichtung des Dachbodens ermöglichen. Die Dachdeckerarbeiten wurden auch abgeschlossen und der Blitzschutz erneuert.
 
Auch der Kirchturm wurde statisch ertüchtigt und mit einer Kirchturmuhr versehen. Die neue Turmuhr besitzt jetzt ein Schlagwerk und die Uhr ist funkgesteuert. Das Uhrwerk ist bereits in Betrieb, die Glocken „ruhen“ noch bis zur Beendigung der Baumaßnahme.

Die augenscheinlichste Veränderung im Außenbereich betrifft die Fassade, die dank hervorragender Kirchenmalerei dreidimensionale Elemente wie Fensterbekrönungen, Säulen und schneckenförmige Verzierungen am Giebel (sogenannte Voluten) erhalten hat.
Zusätzlich wurde der Giebel noch mit zwei Fialtürmchen bekrönt.
 
Die restlichen Sanierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich werden im Laufe des nächsten Jahres in Abstimmung mit der oberen und unteren Denkmalschutzbehörde erfolgen.