Durchbruch: Erschließungsvertrag für das Schuster-Areal unterzeichnet
Innenstadtentwicklung in Neusäß schreitet voran


Seit Jahren schon besteht der Städtebauliche Vertrag, und auch der Folgekostenvertrag wurde bereits vor einiger Zeit abgeschlossen.
Mit Fortschreiten der Planungen konnten nun auch die Wegeführung durch das Areal sowie die Abgrenzung von privaten Flächen, Vorgärten, den Wohnhäusern zugeordnete Grünflächen, Stellplätze bzw. Tiefgaragen zu öffentlichen Flächen wie Spielflächen und Geh- und Radwege so synchronisiert werden, dass ein sogenannter Erschließungsvertrag abgeschlossen werden konnte.

Der Erschließungsvertrag ist Voraussetzung dafür, dass jetzt der Bebauungsplan Nr. 107, Planteil B, mit dem endgültigen Feststellungsbeschluss im Stadtrat verabschiedet werden und zur Genehmigung dem Landratsamt vorgelegt werden kann.
Rechtskräftig ist schon seit längerer Zeit der Planteil A des Bebauungsplans, der die Erweiterung des sogenannten „Ärztehauses“ an der Hauptstraße regelt. Der Baufortschritt auf diesem Grundstück verläuft plangemäß, die beiden Gebäudekörper werden rechtzeitig bezugsfertig sein.
Die Genehmigungsbehörde wurde im Vorfeld regelmäßig vom Bauamt der Stadt Neusäß über den Fortschritt der Planungen miteinbezogen und informiert, so dass eine Genehmigung voraussichtlich zügig erfolgen kann.

Nach Bekanntmachung im Amtsblatt „Heimatstimme“ kann der Bebauungsplan dann Rechtskraft erlangen und die Umgestaltung des „Schuster-Areals“ mit dem Neubau eines Stadthauses mit Tagescafé, diversen Dienstleistungsbetrieben und einem attraktiven Stadtplatz kann beginnen. Parallel dazu werden mehrere Gebäude mit Wohnungen entstehen und in einem zweiten Bauabschnitt ist der Abriss des in die Jahre gekommenen Hotels „Neusässer Hof“ und der Neubau eines Hotels mit 80 Zimmern geplant.