In Neusäß gibt es viel zu entdecken. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich einige Sehenswürdigkeiten, wie die Schlösser, in Privatbesitz befinden und deshalb nur von Außen bewundert werden können. Des Weiteren kann nicht bei allen Sehenswürdigkeiten eine gesicherte Öffnungszeit angegeben werden.
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Kirchen und Kapellen

Ehemalige Schlosskapelle Sankt Cosmas und Damian

Die Kapelle Sankt Cosmas und Damian. Foto: Kerstin Weidner
Von-Rehlingen-Straße 42
86356 Neusäß
Stadtteil: Westheim
Die Kapelle ist im ehemaligen Schlosspark neben dem heutigen Caritas-Seniorenzentrum Notburga zu finden. Sie wurde 1587 erbaut und 1777 erweitert und neu ausgestattet. Bemerkenswert sind der Rokoko-Altar mit sehenswerten Schnitzfiguren und der gotisierende Raumeindruck der Kapelle, der sich auf Spitzbogenfenster und Kreuzgradgewölbe gründet.

Evangelische Emmauskirche

Die evangelische Kirche Emmaus. Foto: Kerstin Weidner
Etzelstraße 10
86356 Neusäß
Stadtteil: Alt-Neusäß
1974 nach Plänen des Neusässer Architekten Hans Schrammel erbaut. 1999 wurde die Kirche umgebaut und im Jahre 2000 neu geweiht.

Evangelische Philippuskirche

Die evangelische Kirche Philippus. Foto: Kerstin Weidner
Kobelstraße 13
86356 Neusäß
Stadtteil: Westheim
Die Kirche wurde nach Plänen des Aschaffenburger Architekten Sachse gebaut und im im Jahr 1928 eingeweiht. Eine Erweiterung des Baus erfolgte im Jahr 1965 durch Hans Schrammel. Mit den Planungen für eine energetische Sanierung und optische Neugestaltung wurde im Jahr 2009 begonnen und dessen Fertigstellung mit einem Festgottesdienst am 11. Dezember 2011 gefeiert.

Feldkapelle

Feldkapelle bei Schlipsheim. Foto: Arnulf Hettrich
Kapellenstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Schlipsheim
Die Feldkapelle gehört zum Stadtteil Schlipsheim und liegt etwa 800 Meter westlich der Ortsmitte. Erbaut wurde sie Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Inneren befindet sich eine lebensgroße Figur des gegeißelten Heilands.

Katholische Kapelle Sankt Ägidius

Kapelle Sankt Ägidius. Foto: Kerstin Weidner
Remboldstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Alt-Neusäß
Die Kapelle im Ägidiuspark gehörte ursprünglich zum abgegangenen Remboldschlösschen. Der Kernbau stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1602 umgebaut. Ein zweiter Umbau, bei dem auch die Kapelle neu ausgestattet wurde, erfolgte 1711.

Katholische Kapelle Sankt Antonius von Padua

Sankt Antonius Kapelle. Foto: Kerstin Weidner
Amselweg
86356 Neusäß
Stadtteil: Hainhofen
Am Südende des Ortsteils Hainhofen, im Bereich des alten Friedhofs, liegt die Kapelle Sankt Antonius von Padua. Graf Anton Fugger hatte sie im späten 16. Jahrhundert erbaut. Besonders zu erwähnen ist das Altarbild von Johann Rieger aus Dinkelscherben aus dem Jahr 1728.

Katholische Kapelle Sankt Nikolaus von Tolentino

Kapelle Sankt Nikolaus von Tolentino. Foto: Kerstin Weidner
Schlipsheimer Straße
86356 Neusäß
Stadtteil: Schlipsheim
Der kleine Sakralbau war die Hauskapelle eines früheren Schlosses, das nach der Säkularisation abgerissen worden war. 1793 erbaute das Heilig-Kreuz-Stift in Augsburg die Kapelle neu. Sehenswert sind die Fresken aus dem 18. Jahrhundert und das Altargemälde in der Kapelle.

Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Kirche Mariä Himmelfahrt. Foto Kerstin Weidner
Kirchbergstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Täfertingen
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist im Kern eine spätgotische Anlage. Das Langhaus und der Turm wurden zwischen 1710 und 1720 erhöht. Besonders erwähnenswert sind eine spätgotische Reliefgruppe und eine sitzende Muttergottes aus dem beginnenden 15. Jahrhundert. Die qualitativ hochwertige Ausmalung des Augsburger Akademiedirektors Johann Josef Anton Huber entstand 1791. Die reiche Architekturmalerei ist in der neuen klassizistischen Stilrichtung gehalten. Der Kirchturm wurde 2012 saniert. Im Zuge dieser Sanierungen wurde auch die charakteristische Zwiebelkuppel erneuert.

Katholische Pfarrkirche Sankt Ägidius

Kirche Sankt Ägidius. Foto: Kerstin Weidner
Pfarrer Tausend-Platz
86356 Neusäß
Stadtteil: Alt-Neusäß
1952/53 erbaute der Augsburger Architekt Thomas Wechs die Kirche in Alt-Neusäß. Bemerkenswert ist hier die Muttergottes, die aus dem beginnenden 18. Jahrhundert stammt.

Ehemalige Katholische Pfarrkirche Sankt Gallus

Sankt Gallus. Foto: Kerstin Weidner
Gallusweg
86356 Neusäß
Stadtteil: Steppach
Die Kirche wurde zum ersten Mal Mitte des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Der Graubünder Baumeister Johann Alberthal baute die Kirche 1626 im Stil der Renaissance neu. Das Deckenfresko, das Johann Georg Lederer 1740 geschaffen hatte, wurde bei der Kirchenerweiterung im Jahre 1866 übermalt. Die Ausstattung der Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bemerkenswert ist auch das alte Pfarrhaus, ein stattlicher Satteldachanbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Katholische Pfarrkirche Sankt Nikolaus von Flüe

Kirche Sankt Nikolaus von Flüe. Foto: Kerstin Weidner
Von-Ritter-Straße
86356 Neusäß
Stadtteil: Westheim
1961/62 nach Plänen des Architekten Alfred Back erbaut.

Neue Katholische Pfarrkirche Sankt Raphael

Kirche Sankt Raphael. Foto: Kerstin Weidner
Kolpingstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Steppach
Die Kirche wurde nach Plänen der beiden Augsburger Architekten Robert Gerum und Karl Rubner gebaut und am 31. Juli 1983 eingeweiht.

Katholische Pfarrkirche Sankt Stephan

Die Kirche Sankt Stephan. Foto: Kerstin Weidner
Am Kirchberg
86356 Neusäß
Stadtteil: Hainhofen
Der Unterteil des Kirchturms aus dem 14. Jahrhundert wurde um 1500 erhöht und circa 70 Jahre später umgestaltet. Das Langhaus wurde 1718 neu gebaut und ausgestattet. Wertvolle Wandfresken zur Leidensgeschichte Christi aus dem späten 14. Jahrhundert sind im Turmunterbau erhalten. Zudem sind sehenswerte Grabdenkmäler der Familie von Rehlingen dort zu finden. Durch vier Schwibbögen ist das Pfarrhaus mit der Kirche verbunden. Der Satteldachanbau wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erneuert.

Katholische Pfarrkirche Sankt Thomas Morus

Blick von oben auf die Kirche Sankt Thomas Morus. Foto: Marcus Merk
Gregor-Mendel-Straße 1
86356 Neusäß
Stadtteil: Alt-Neusäß
Die Kirche wurde 1970 bis 1972 nach Plänen des Augsburger Architekten Alexander von Branca erbaut. Zu erwähnen sind die dort angebrachten Plastiken des Bildhauers Ernst Steinacker aus Wemding.

Katholische Pfarrkirche Sankt Vitus

Die Kirche Sankt Vitus. Foto: Kerstin Weidner
Sankt-Vitus-Straße
86356 Neusäß
Stadtteil: Ottmarshausen
Die Kirche wurde zwischen 1965 und 1967 vom Westheimer Architekten Karl Sendlinger erbaut. Dort finden sich bemerkenswerte alte Holzfiguren, darunter eine Madonna aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Des Weiteren sind an der Mauer im Innenhof ein Kreuzweg und Epitaphien, (Platten, die an Verstorbene erinnern, die sich besonders um die Pfarrei verdient gemacht haben), angebracht.

Katholische Wallfahrtskirche Sankt Maria von Loreto

Die Kobelkirche Sankt Maria Loreto. Foto: Ulrike Klumpp
Kobelstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Westheim
Der heutige Chor der Kirche wurde 1602 als Loretokapelle erbaut, die dem heiligen Haus von Nazareth nachempfunden war. 1728 wurde er durch ein Langhaus erweitert. Das heutige Ausmaß erreichte die Kirche 1758 mit einem weiteren Ausbau. Die Ausmalung nahm Johann Josef Anton Huber 1793 vor. Die Wallfahrtskirche ist sehr schön ausgestattet. So befindet sich zum Beispiel eine sehenswerte Weihnachtskrippe dort.

Schlösser

Caritas-Seniorenzentrum Notburga

Park und Gebäude des Caritas-Seniorenzentrums Notburga. Foto: Kerstin Weidner
Von-Rehlingen-Straße 42
86356 Neusäß
Stadtteil: Westheim
Das Caritas-Seniorenzentrum Notburga war früher ein Schloss, ursprünglich ein mittelalterliches Wasserschloss, das der Familie Langenmantel zugeschrieben wird, die lange Zeit die Ortsherrschaft innehatte. Die Entstehung des barocken Hauptbaus des Schlosses wird auf die Zeit nach 1561 geschätzt, da die Familie Langenmantel 1561 geadelt wurde und die Geschichtsbücher deshalb mutmaßen, dass die Mitglieder einen standesgemäßen Adelssitz errichten wollten. Aus Plänen, die aus dem Ende des 17. Jahrhunderts stammen, geht hervor, dass damals schon das sogenannte Neue Schloss neben dem Hauptbau existiert hat. Dieses zweite Schloss ist heute das Zuhause des Caritas-Seniorenzentrums Notburga. 1972 kam es zum Abriss des alten Schlosses, an dessen Stelle ein Erweiterungsbau für das Seniorenzentrum entstand.

Liebertschlösschen

Das Liebertschlösschen in der Remboldstraße. Foto: Kerstin Weidner
Remboldstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Alt-Neusäß
Über den Erbauer und das Entstehungsjahr des Liebertschlösschens fehlt leider jeder Hinweis. 1762 erwarb es der Augsburger Bankier Benedigt Adam von Liebert, der Bauherr des Augsburger Schaetzlerpalais war. Nach ihm erhielt das Schlösschen in der Folgezeit seinen Namen, den es bis heute besitzt. Das Schlösschen ist in Privatbesitz.

Schloss Hainhofen

Das Schloss Hainhofen von oben. Foto: Ingo Dumreicher
Ottmarshauser Straße
86356 Neusäß
Stadtteil: Hainhofen
Die stattliche Anlage in ihrer heutigen Form steht an der Stelle eines mittelalterlichen Wasserschlosses. Das barocke Hochschloss, ein viergeschossiger Walmdachbau, wurde 1730 errichtet, das klassizistische Langschloss zwischen 1760 und 1780. Es war der Sitz verschiedener Patrizierfamilien, unter anderem der Fugger und der von Rehlingen. Heute ist das Schloss in Privatbesitz und wurde aufwändig und umfassend restauriert. Für diese beispielhafte Sanierung erhielten die Eigentümer im Jahr 2013 den Denkmalpreis des Bezirks Schwaben.

Schloss Hammel

Blick auf das Schloss Hammel. Foto: Ingo Dumreicher
Hammeler Straße
86356 Neusäß
Stadtteil: Hammel
Der Hauptbau stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde um 1890 erneuert. Aus der frühen Zeit sind noch spätgotische Stilelemente der Fassade sowie eine Kapelle erhalten. Die Umfassungsmauer mit vier Wehrtürmen wurde 1560 erbaut. Weiter auffallend sind der sogenannte Malakowturm mit dem späteren Holzaufbau sowie die schönen barocken Gartenportale. Seit circa 1700 ist das Schloss im Besitz der Familie von Stetten.

Sonstiges

Alter Kirchplatz Ottmarshausen

Der alte Kirchplatz von Ottmarshausen mit der Skulptur sitzender Bergmann. Foto: Kerstin Weidner
Mühlbachstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Ottmarshausen
Unterhalb des Friedhofs liegt der alte Kirchplatz Ottmarshausen. Er ist nach der Sprengung und Abtragung der alten Kirche Sankt Vitus im Jahre 1970 entstanden. Dort sind eine Brunnenanlage und eine Bronzefigur des Bildhauers Franz Kölle zu finden. Dieser sogenannte "Sitzende Bergmann" erinnert an die frühen Grabungen nach Eisenerz im Rauen Forst.

Bismarckturm

Beliebtes Ausflugsziel: Der Bismarckturm. Foto: Ingo Dumreicher
Bismarckstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Steppach
Erbaut 1905 nach Plänen des Dresdner Architekten Wilhelm Heinrich Kreis. 1983 wurde er komplett neu renoviert. Der Turm befindet sich im Besitz der Stadt Augsburg und wird vom Erholungsverein Augsburg betreut.

Öffnungszeiten


Vom 01. April bis 31. Oktober von 09:00 bis 19:00 Uhr.

Burgstall auf dem Hammelberg

Der Burgstall bei Hammel. Foto: Kerstin Weidner
Gailenbacher Weg
86356 Neusäß
Stadtteil: Hammel
Der Burgstall war im 11. und 12. Jahrhundert der Sitz eines Ministerialengeschlechts. Um 1150 war er für kurze Zeit Standort eines Augustiner-Chorherrenklosters, das danach nach Augsburg übersiedelte (Heilig Kreuz). Bei dem Burgstall handelt es sich um eine umfangreiche Anlage mit noch gut erkennbaren Befestigungsresten (Wälle und Gräben). Heute befindet sich hier die Begräbnisstätte der Familie von Stetten.

Gasthof Fuchs

Blick auf den Gasthof Fuchs am Steppacher Dreieck. Foto: Kerstin Weidner
Alte Reichsstraße 10
86356 Neusäß
Stadtteil: Steppach
Der Kernbau stammt aus dem beginnenden 17. Jahrhundert. Er wurde 1783 erneuert.

Gasthof Schmid

Traditionsreiches Gasthaus in Täfertingen. Der Gasthof Schmid. Foto: Kerstin Weidner
Täfertinger Straße 1
86356 Neusäß
Stadtteil: Täfertingen
Ehemals das herrschaftliche Brauhaus des Heilig-Geist-Spitals zu Augsburg. Bei dem Gasthof handelt es sich um einen repräsentativen Massivbau aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Über dem barocken Eingangsportal befindet sich eine sehenswerte Christusfigur aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Kobelkreuz

Überragt mit seinen 18 Metern seine gesamte Umgebung: Das Kobelkreuz. Foto: Kerstin Weidner
Kobelstraße
86356 Neusäß
Stadtteil: Westheim
Das Kobelkreuz geht auf die Initiative des Kobelschutzvereins zurück. Eingeweiht wurde es im Jahre 1931. Das mit Kupferblech überzogene Stahlgerüst ist insgesamt 18 Meter hoch. Die Planung übernahm der Architekt Eduard Kaiser. Vom Kobelkreuz aus ergibt sich ein eindrucksvoller Blick, der bis nach Augsburg reicht.